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Troja ist ein starbesetzter Film von Wolfgang Petersen nach einem Drehbuch von David Benioff, der am 13. Mai 2004 in den deutschen Kinos startete. Für die Hauptrollen Achilles, Hektor, Helena und Paris konnte Petersen Brad Pitt, Eric Bana, Diane Kruger und Orlando Bloom gewinnen.

Der Film basiert lose auf den homerischen Epen Ilias und Odyssee, greift die wichtigsten Ereignisse – Helenas Ehebruch mit Paris, Agamemnons Betrug an Achilles, Hektors Kampf gegen Patroklos und Achilles, Hektors Tod, Odysseus' List mit dem hölzernen Pferd und die damit mögliche Eroberung und Vernichtung Trojas – auf. Nicht in Erscheinung treten zum Beispiel die Seherin Kassandra, deren Rolle in gewissem Umfang auf Hektor und Paris verteilt wurde, sowie Penthesilea und die Amazonen.

Handlung

Troja 01-000

Agamemnon (Brian Cox), Großkönig von Griechenland, liegt im Krieg mit Thessalien, dem letzten freien Königreich auf dem griechischen Festland. Am Tag vor dem Einsetzen der Handlung haben die Thessalier unter ihrem König Triopas (Julian Glover) eine Schlacht schon verloren[1], doch sie stellen sich erneut zum Kampf. Triopas fordert Agamemnon auf, sich mit seinen Truppen zurückzuziehen, doch Agamemnon gibt sich siegessicher, verweist auf andere Völker Griechenlands wie die Epeier, Messenier und Achaier. Er schlägt einen Zweikampf zwischen den beiden besten Kriegern beider Seiten vor und sagt auch zu, Thessalien samt seiner Truppen zu verlassen, falls der thessalische Krieger gewinnen sollte. Triopas ist einverstanden und ruft Boagrius (Nathan Jones) auf, einen wahren Riesen, der sich durch die Reihen der Krieger nach vorn drängt. Agamemnon ruft nach Achilles – doch aus dem griechischen Heer kommt nichts. Triopas vermutet, dass Boagrius beeindruckende Erscheinung Achilles wohl erschreckt habe.

Agamemnons Heerführer (Adoni Maropis) sendet einen Botenjungen (Jacob Smith) aus, der Achilles (Brad Pitt) schlafend in dessen Zelt findet. Nur widerstrebend folgt der Krieger dem Jungen. Als Agamemnon ihn wegen seiner Verspätung maßregelt, verweigert Achilles beinahe den Kampf gegen Boagrius. Nestor, Berater des Großkönigs, kann ihn mit dem Hinweis ködern, dass er zum einen viele Männer retten kann und zum anderen, dass die Geretteten Lieder und Gedichte zu seinen Ehren machen werden. Achilles, dessen Streben nach unsterblichem Ruhm ihn an Agamemnons Seite geführt hat, lässt sich überreden.

Boagrius schleudert seine Speere auf den anstürmenden Achilles, der einen mit dem Schild abfangen, dem anderen ausweichen kann. Aus dem Sprung heraus rammt er dem thessalischen Riesen sein Schwert von oben durch das Schlüsselbein und tötet ihn damit. Die thessalischen Soldaten sind vor Schreck wie gelähmt, König Triopas geht es nicht besser. Er fragt ihn nach seinem Namen, was Achilles mit „Achilles, Sohn des Peleus“ beantwortet. Triopas bietet ihm sein Zepter, damit er es seinem König bringe, doch der Pelide sagt, Agamemnon sei nicht sein König.

Zur gleichen Zeit wird vor Küste Spartas ein trojanisches Schiff beladen, während Hektor (Eric Bana), der Thronfolger von Troja, und sein Bruder Paris (Orlando Bloom) mit Menelaos (Brendan Gleeson) dem König von Sparta, den gerade geschlossenen Frieden feiern. Während der Feier zieht sich Menelaos‘ wesentlich jüngere Gemahlin Helena (Diane Kruger) zurück. Paris folgt ihr – wie bereits die ganze Woche lang – in ihre Gemächer und eine leidenschaftliche Nacht. Einerseits will Helena die Affäre beenden, bevor Menelaos doch etwas merkt, andererseits hat sie sich ebenso in Paris verliebt wie er in sie. Als er ihr zum Abschied eine Kette mit besonderen Perlen schenkt, will sie sie zunächst nicht annehmen, weil sie fürchtet, dass Menelaos sie beide dafür umbringen würde. Paris überredet sie, mit ihm nach Troja zu reisen.

Hektor erwischt seinen Bruder, als der sich aus den königlichen Gemächern davonschleichen will und stellt ihn zur Rede. Paris weicht aus, aber Hektor macht ihm deutlich, dass er gemerkt hat, was der Jüngere angestellt hat und droht ihm Ungemach an, falls er etwas tut, was Troja in Gefahr bringt.

Auf der Rückfahrt nach Troja muss Paris seinem älteren Bruder Helena als unerwarteten Fahrgast präsentieren. Hektor ist kurz davor, seinem Bruder eine Tracht Prügel zu verpassen. Paris räumt ein, dass er falsch gehandelt hat. Wenn Helena nach Sparta zurück soll, will er ihr folgen. Seine Vorstellung eher im Kampf zu sterben als Helena aufzugeben, kann Hektor als naive Fantasie entlarven, denn Paris hat noch nie auf Leben und Tod gekämpft und hat keine Ahnung, wovon er eigentlich redet. Dem Älteren ist klar, dass es Krieg geben wird, doch er nimmt die zunächst angeordnete Kursänderung zurück. Das Schiff segelt nach Troja weiter.

Menelaos hat den Verlust seine Frau bemerkt und dringt auf deren Dienerin (Lucie Barat) ein, um zu erfahren, wo sie ist. Sein Berater Hippasos (Ken Bones) kommt mit einem Fischer (Manuel Cauchi), der dem König schüchtern meldet, dass Helena mit den Trojanern fort ist.

Menelaos begibt sich umgehend zu seinem älteren Bruder Agamemnon, der – zurück aus Thessalien – schon vernommen hat, dass Helena fort ist. Den Jüngeren reut es, mit Troja Frieden geschlossen zu haben. Er appelliert an Agamemnons Ehre, die durch die Beleidigung seines Bruders ebenfalls gelitten hat. Agamemnon hat auf diese Gelegenheit nur gewartet und sagt zu, seinem Bruder beizustehen.

Agamemnons Berater Nestor weist den Großkönig auf die Stärke des trojanischen Heeres und der Mauern der Stadt hin, die noch nie besiegt wurde. Eine Belagerung könnte zehn Jahre dauern. Agamemnon verneint dies, denn er will alle griechischen Könige mit ihren Armeen haben, um gegen Troja zu Felde zu ziehen. Nestor ergänzt, dass für einen solchen Krieg unbedingt Achilles und seine Myrmidonen erforderlich sind. Agamemnon will ihn jedoch nicht rufen, weil Achilles sich nicht lenken lässt. Nestor bleibt hartnäckig, und Agamemnon stimmt zu, doch er braucht Odysseus (Sean Bean), den Einzigen, auf den Achilles hören wird. Nestor verspricht, Boten zu senden.

Odysseus hat ebenfalls erfahren, dass Agamemnon Krieg gegen Troja plant und weiß, dass der Großkönig seine Hilfe braucht. Er versteckt sich in den Hügeln von Ithaka und gibt sich den Boten Agamemnons zunächst nicht zu erkennen. Erst, als sie schon unverrichteter Dinge fortgehen wollen, enthüllt er seine Identität. Eher widerstrebend sagt er seine Teilnahme zu und sucht zunächst Achilles in Phthia auf, den er im Kampftraining mit dessen Vetter Patroklos (Garrett Hedlund) antrifft. Achilles erklärt, er werde nicht für Agamemnon kämpfen, aber Patroklos ist sofort Feuer und Flamme. Erst, als Odysseus erwähnt, dass dies der größte Krieg aller Zeiten werden wird und dass die Helden dieses Krieges niemals vergessen sein werden, wird Achilles nachdenklich.

Er befragt seine Mutter, die Meeresgöttin Thetis (Julie Christie), die auf Erden die Gestalt einer würdigen Seherin hat. Sie weissagt ihm, dass er in Larissa, der Gegend, in der Phthia liegt, zwar eine Frau finden würde, Kinder und Enkel haben werde, doch mit dem Tod seiner Enkel werde sein Name vergessen sein. Wenn er nach Troja gehe, werde er unsterblichen Ruhm ernten – aber er werde nicht lebend zurückkehren. Der ewige Ruhm ist schließlich das ausschlaggebende Argument für Achilles, Agamemnons Ruf zu folgen. 

In Troja wird die Delegation Hektors begeistert empfangen. König Priamos (Peter O'Toole) begrüßt freudig seine Söhne und wird stutzig, als Paris ihm Helena vorstellt, die er in Sparta vermutet. Als Paris sie als Helena von Troja vorstellt, nimmt Priamos sie ohne Widerworte an. Dem König und dem Thronfolger ist die Gefahr jedoch bewusst, die mit Helena verbunden ist. Hektor rät seinem Vater, sie zurückzuschicken, sonst kämen nicht nur Spartaner, sondern auch Agamemnon mit der gesamten Macht Griechenlands. Doch Priamos fürchtet, Paris würde ihr folgen und setzt auf den Schutz Apollons. Hektors bissige Bemerkung, über wie viele Bataillone der Sonnengott denn verfüge, rügt er als Blasphemie.

Helena spürt die drohende Gefahr. Paris will mit ihr die Stadt verlassen und ins Hinterland gehen, ist bereit, Troja und alle damit verbundenen Annehmlichkeiten zurückzulassen, will selbst für ihren gemeinsamen Lebensunterhalt sorgen. Doch Helena macht ihm deutlich, dass es Troja nicht retten würde, wenn sie nicht mehr auffindbar seien. Paris will sich Menelaos stellen.

Im Morgengrauen eines späteren Tages schlagen trojanische Wachsoldaten die Alarmglocke. Das Meer ist weithin bedeckt mit der griechischen Flotte, die mit tausend Schiffen fünfzigtausend Soldaten an die Küste Trojas transportiert. Die vorsichtshalber am Strand errichteten Barrieren erweisen sich als nahezu wirkungslos. Achilles‘ Schiff landet als Erstes. Er und seine Myrmidonen können unter Verlusten von fast einem Drittel ihrer Stärke den nahe am Strand gelegenen Tempel des Apollon einnehmen. Hektor und die Apollonische Garde – die einzige berittene Truppe der bekannten Welt – kommen zu spät, um den Tempel zu retten, ein Teil von ihnen kann sich aber Ajax (Tyler Mane) stellen, dessen Schiff kurz nach Achilles landet. Hektor will mit seinen Männern den Tempel zurückerobern, doch sie geraten in eine Falle der Myrmidonen. Allein Hektor überlebt, den Achilles nur deshalb nicht angreift, weil er kein Publikum hat. Er lässt Hektor nach Troja zurückkehren.

Im Lager machen die Myrmidonen ihrem Anführer ein besonderes Geschenk: Sie haben beim Plündern des Tempels eine Priesterin gefangen genommen, mit der ihr Herr seinen Spaß haben soll. Es ist Briseis (Rose Byrne), eine Nichte von König Priamos, die Priesterin geworden ist und Jungfräulichkeit gelobt hat. Sie beeindruckt Achilles mit ihrem Mut, der ihr sagt, dass sie vor ihm keine Angst haben müsse.

Agamemnon lässt alle Könige rufen, um den Sieg zu feiern. Alle Könige huldigen ihm und bringen ihm Geschenke. Achilles erscheint, aber er hat kein Geschenk dabei. Agamemnon fordert auch von ihm Tribut, verweist auf die Plünderung des Tempels. Achilles will ihm das Gold überlassen, aber Agamemnon hat sich sein Geschenk schon ausgesucht – Briseis. Er bringt Achilles damit endgültig gegen sich auf.

Während die ersten Toten des Krieges die Feuerbestattung erhalten, tagt im Palast von Troja der königliche Rat. Der alte General Glaukos (James Cosmo) ist überzeugt, dass Troja einen Krieg gewinnen kann, denn mit Hektor habe Troja den besten aller Heerführer und Troja habe die besten Bogenschützen der Welt. Ratsherr Velior (Trevor Eve) ist davon nicht wirklich überzeugt und will auf Diplomatie setzen, denn die Gefallenen seien Opfer einer jugendlichen Unbesonnenheit. Paris erklärt, es handle sich nicht um einen Streit zwischen Völkern, sondern zwischen zwei Männern. Er will Menelaos zum Zweikampf herausfordern, um einen Krieg unnötig zu machen. Bei den Räten bleiben Zweifel, ob Paris einen Kampf gegen Menelaos gewinnen kann.

Priamos findet seinen jüngeren Sohn vor dem Tempel der Aphrodite und gibt ihm das Schwert Trojas, das die Seele Trojas enthält und das die Zukunft Trojas sichert, solange ein Trojaner es trägt.

Helena will nicht, dass Paris für sie kämpft und will lieber zurück zu Menelaos, doch Hektor fängt sie ab und macht ihr klar, dass die Griechen nicht gekommen sind, um Menelaos‘ Ehe zu retten. 

Die Truppen Trojas treten vor den Mauern an und erwarten die Griechen, die mit fast voller Mannstärke vor der Stadt auflaufen. Die Myrmidonen sind auf Achilles‘ Befehl jedoch nicht dabei. Er erwartet, dass Agamemnon ihn anfleht, zu kommen – und er will Briseis zurück.

Hektor und Paris treten Agamemnon und weiteren fünf Königen Griechenlands entgegen. Agamemnon bietet an, Troja zu verschonen, wenn es sich unter sein Kommando stellt. Hektor lehnt das entschieden ab. Paris bietet einen Zweikampf mit Menelaos an, den Agamemnon als zu geringes Angebot aber ablehnt. Menelaos fühlt sich vom Angebot seines Bruders hintergangen und ist zornig, als er erkennt, dass Agamemnon kein Interesse daran hat, ihm die Frau zurückzuholen. Er kann Agamemnon überzeugen, dass er die Herausforderung annimmt und der Großkönig angreift, sofern Paris tot ist.

Der jüngere Prinz erweist sich als deutlich unterlegen, kann Menelaos nicht wirklich etwas entgegensetzen. Als Menelaos ihn am Bein verwundet und entwaffnet hat, will er Paris töten, doch der reißt im letzten Augenblick vor dem tödlichen Hieb aus und rettet sich zu Hektor. Menelaos verweist auf den Pakt und will Paris töten, doch Hektor ersticht ihn, bevor Menelaos den winselnden Paris erreicht.

Agamemnon lässt angreifen, aber die Trojaner können unter Hektors Führung die Griechen zurückschlagen. Beide Seiten haben deutliche Verluste. Auch Ajax fällt im Kampf gegen Hektor. Die Trojaner erlauben den Griechen, ihre Toten zu holen. Während die Griechen nun ihre Toten betrauern und verbrennen, flickt Helena Paris‘ Bein wieder zusammen[2], tagt der trojanische Rat erneut. Glaukos rät zu einem harten Schlag, doch Hektor weist darauf hin, dass die Myrmidonen nicht im Kampf waren, dass wohl Uneinigkeit unter den Griechen bestehe, dass sie sich im Fall eines Angriffs auf ihre Schiffe aber wieder einig zeigen würden. Der Hohepriester Archeptolemos (Nigel Terry) verweist auf gute Omen und weissagt einen Sieg. Hektor hält nichts von Vogelschau und wird von seinem Vater zurechtgewiesen. Als Archeptolemos auf Nachfrage bei seiner Auffassung der Omen bleibt, befiehlt Priamos gegen Hektors ausdrücklichen Rat den Angriff im Morgengrauen.

Die Griechen lecken ihre Wunden. Der vorgeschobene Grund, Menelaos‘ Frau zurückzuholen, ist mit dessen Tod gegenstandslos. Odysseus verdeutlicht, dass Agamemnons Streit mit Achilles das gesamte Unternehmen gefährdet. Agamemnon hat sie selbst zwar nicht angerührt, aber seinen Männern überlassen. Odysseus und Nestor fragen sich, ob der Großkönig völlig den Verstand verloren hat.

Achilles regelt die Frage Briseis inzwischen selbst und holt sie aus dem Lager der Mykener zurück, die nur kurz Widerstand erwägen, den Achilles aber schnell brechen kann. Es gelingt ihm, Briseis für sich einzunehmen. Nach einer Liebesnacht kann er Troja nicht mehr als Feind betrachten und gibt Anweisung, alles zu packen und nach Hause zu segeln. Erst dann trifft er sich mit Odysseus, der ihn in Agamemnons Auftrag zum Bleiben überreden soll. Achilles bleibt hart. Patroklos, der schon bei der Landung enttäuscht war, zur Schiffsbewachung eingeteilt zu sein und nicht kämpfen zu können, macht seinem Vetter heftige Vorwürfe, die aber an Achilles abprallen.

In der Nacht zieht die trojanische Armee zum Strand. Bogenschützen legen einen Feuerteppich, über den noch in der Dunkelheit leicht brennbare Kugeln gerollt werden und für Verwirrung und Tote sorgen. Achilles bekommt nur im Halbschlaf mit, dass sich irgendetwas tut, aber sein Lagerbereich bleibt auch vom griechischen Angriff verschont.

Im Morgengrauen rücken die Trojaner vor. Die Griechen sind kurz davor zu fliehen, als die Myrmidonen über den Strand stürmen, scheinbar von Achilles geführt. Ihr Erscheinen gibt den Griechen wieder Mut, die sich mit den Trojanern eine heftige Schlacht liefern. Hektor erkennt die Rüstung des Mannes wieder, dem er im Tempel Priestermord vorgeworfen hat. Als die Griechen „Achilles! Achilles!“, skandieren, weiß er, wem er im Tempel begegnet ist. Der  Kampf führt sie zusammen. Doch schon im Lauf des Kampfes kommen Eudoros (Vincent Regan), Achilles‘ Hauptmann, und Odysseus Zweifel, denn Achilles kämpft nicht mit gewohnter Kraft. Beiden verschlägt es den Atem, als Hektor ihn mit einem Kehlschnitt fällt. Erst als Hektor dem Sterbenden den Helm abnimmt, wird klar, dass Patroklos Achilles‘ Platz eingenommen, aber nicht ausgefüllt hat. Hektor kann ihm nur noch den Gnadenstoß geben und schämt sich, einen unerfahrenen Jungen getötet zu haben. Mit Odysseus vereinbart er die Einstellung des Kampfes für diesen Tag. Eudoros berichtet dem König von Ithaka, dass sie eigentlich nach Hause segeln wollten.

Der Hauptmann muss Achilles den Verlust seines Vetters beibringen und löst einen Wutanfall bei Achilles aus, der ihn fast erwürgt und auch Briseis schlägt.

Hektor meint, den Zorn der Götter auf sich geladen zu haben. Er lotst seine Frau Andromache (Saffron Burrows) zu einem Geheimgang, durch den sie Troja mit ihrem kleinen Sohn Astyanax verlassen kann, falls er den kommenden Kampf nicht überleben sollte und die Griechen die Stadt erobern können. Sie will davon zunächst nichts hören, doch er macht ihr klar, was geschehen ist und was im Fall der Eroberung der Stadt geschehen wird.

Hektor kann dennoch nicht schlafen und streift ruhelos durch seine Gemächer, bis er sich kurz vor Tagesanbruch seine Rüstung anzieht.

Paris hat sich seiner Fähigkeit im Umgang mit dem Bogen besonnen und macht im Garten Probeschüsse, um Troja auf seine Weise zu verteidigen.

Am folgenden Tag erscheint Achilles zorngeladen vor den Toren Trojas und fordert Hektor zum Zweikampf. Hektor geht darauf ein. Seinen Vorschlag, dass der Pakt auch die Erlaubnis zur Bestattung des Unterlegenen beinhalten soll, weist Achilles wütend zurück. Die beiden Krieger liefern sich einen furiosen Kampf, den Achilles für sich entscheiden kann. Während die Trojaner noch unter Schock stehen, schleift er den Toten in sein Lager, wo er die gegenüber Hektor ausgestoßenen Drohungen wahr macht.  

In der Nacht kann Priamos in Achilles‘ Zelt eindringen und bittet ihn, ihm seinen Sohn zurückzugeben, damit er ihn in Würde bestatten kann. Achilles lehnt zunächst entrüstet ab, verweist darauf, dass Hektor seinen Vetter getötet hat. Priamos macht ihm klar, dass die Rüstung, die Patroklos trug, Hektor getäuscht hat. Dasselbe hatte dem Peliden auch sein Hauptmann Eudoros gesagt, doch hatte Achilles es nicht wahrnehmen wollen. Der Mut des alten Königs beeindruckt den Griechen so sehr, dass er ihm nicht nur Hektors Leichnam überlässt, sondern auch Briseis freigibt, die mit Priamos nach Troja zurückkehrt. Dazu verspricht er zwölf Tage Waffenstillstand, damit die Trojaner Hektor mit den ihm zustehenden Feiern bestattet werden kann.

Als Agamemnon von dem eigenmächtigen Waffenstillstand Achilles‘ hört, will er ihn zunächst nicht akzeptieren und ohne Rücksicht auf Verluste die Mauern Trojas berennen. Odysseus ersinnt eine List, um das Leben der griechischen Soldaten nicht unnötig zu gefährden. Er nutzt den Waffenstillstand und lässt aus Teilen im Kampf zerstörter Schiffe ein hölzernes Pferd bauen, in dem zwölf Männer Platz finden. Die Griechen ziehen sich scheinbar zurück und lassen das Pferd als Opfer für Poseidon zurück, tarnen Tote als Pestopfer und verlegen die Flotte in eine etwas abgelegene Bucht.

Ein Reiter bringt die Nachricht vom Abzug der Griechen nach Troja. Der König, sein Sohn und seine Räte besichtigen den Strand und finden das hölzerne Pferd vor. Archeptolemos identifiziert es als Opfer für Poseidon. Paris hat ein ungutes Gefühl und rät seinem Vater, das Pferd zu verbrennen. Velior protestiert dagegen, Glaukos stimmt dem Prinzen zu. Auf den Rat des Hohepriesters lässt Priamos das Pferd in die Stadt bringen und vor dem Tempel des Poseidon auf der Agora aufstellen. Das Volk feiert, aber Paris bleibt skeptisch.

In der Nacht entsteigen dem Pferd Odysseus und fast ein Dutzend seiner Ithaker sowie Achilles. Während die Ithaker jeden umbringen, dessen sie habhaft werden können und schließlich das Tor öffnen, womit die inzwischen herangezogene Armee ungehindert in die Stadt eindringen kann, eilt Achilles zur Akropolis, um Briseis zu retten. Die Griechen schlachten die Bevölkerung Trojas gnadenlos ab, stecken die Stadt in Brand.

Andromache kann dank Hektors Vorsorge außer ihrem Sohn auch Paris, Helena und eine größere Anzahl ihrer Mitbürger durch den geheimen Gang ins Idagebirge lotsen. Paris bleibt zurück, um seinen Vater bei der Verteidigung der Stadt zu unterstützen, übergibt Äneas (Frankie Fitzgerald) das Schwert Trojas und gibt ihm den Auftrag, für den Rest des trojanischen Volkes eine neue Heimat zu suchen. Er selbst sucht auf Bitte von Andromache auch nach Briseis.

Die Priesterin hat sich zum Tempel der Aphrodite gerettet, wo sie von Agamemnon aufgespürt wird, der in der Akropolis Priamos erstochen hat. Sie kann ihn töten und wird von Achilles vor dem Tod bewahrt, der die beiden Begleiter Agamemnons tötet. Bevor er sie in Sicherheit bringen kann, gelangt auch Paris zum Aphrodite-Tempel, erkennt Achilles und schießt ein halbes Dutzend Pfeile auf ihn ab, von denen fünf tödlich sind und einer die Ferse durchbohrt. Mit letzter Kraft dankt Achilles Briseis und sendet sie mit Paris fort, der sie in den Geheimgang bringt. Achilles hat  außer dem Pfeil in der Ferse alle anderen aus seinem Körper ziehen können. Die in den Garten kommenden Soldaten von Odysseus finden ihn tot und nur mit einem Pfeil in der Ferse, worauf die Legende aufbauen wird, dass Achilles nur an der Ferse verwundbar war.

Während die wenigen überlebenden Trojaner ins Idagebirge gelangen, wo sie vor den Griechen sicher sind, verbrennt Odysseus Achilles‘ Leichnam auf der Agora von Troja

Produktion

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Hinter den Kulissen

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- weitere Bearbeitung folgt -     

Einzelnachweise

  1. Der Hinweis auf die am Tag zuvor geschlagene Schlacht findet sich in der zweiten Szene des Director’s Cuts. In der Kinoversion fehlt er.
  2. Diese Szene gibt es nur in der Kinoversion, im Director's Cut ist sie nicht enthalten.
    
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